Die Leprahilfe Bingen stellt sich vor.

Wie es begann.Toni Gundlach

Toni Gundlach, Pensionär im "Un"Ruhestand, gründete Anfang der Sechziger in Bingen die Ortsgliederung des Malteser Hilfsdienstes.
Ein mehr oder weniger zufälliger Kontakt mit Hans Reinhardt, dem an den Rollstuhl gefesselten und dennoch überaus aktiven Gründer der Aktion Canchanabury, beeindruckte Toni Gundlach so sehr, dass er neben der Maltesertätigkeit sich zusätzlich auch für die Ziele der Aktion Canchanabury engagierte.

Hans Reinhardt: "Tu was, du fauler Hund!"

Dieser Satz hinter dem Schreibtisch von Hans Reinhardt hatte es Toni Gundlach sofort angetan. Wer Toni kennt, wundert sich darüber überhaupt nicht. Gar keine Frage, da mußte er mit dabei sein.

So baute er mit den eifrigen Helfern des Malteser Hilfsdienstes und mit Unterstützung seiner Familie Ende der Siebziger die Leprahilfe Bingen auf. Von vornherein konzentrierte sich die Hilfe der Binger auf das Projekt KEUR MASSAR im Senegal.

Durch mehrere Besuche des Projektes in Afrika konnten er und weitere Mitarbeiter sich von der Notwendigkeit der Hilfe an Ort und Stelle überzeugen und die Binger Mitarbeiter immer wieder neu motivieren. Es galt und gilt noch immer, die Lage der vorwiegend Leprakranken im Senegal zu verbessern und dringend notwendige Hilfestellung zu geben.

Und wie es weiterging.

Bis heute konnte die Leprahilfe Bingen in enormem Umfang Sach- und Geldspenden für das Projekt KEUR MASSAR einwerben und zusammen mit der Aktion Canchanabury in den Senegal bringen.

Für seine Verdienste um das Projekt KEUR MASSAR wurde Toni Gundlach durch die Republik Senegal mit dem höchsten Orden, den der Staat Senegal an Ausländer vergeben kann, ausgezeichnet.

Toni Gundlach ist auch zum Ehrenbürger der Stadt Bingen ernannt worden und hat hohe Auszeichnungen des Malteser Hilfsdienstes bzw. des Malteser Ordens erhalten.

Wechsel in der Leitung.

Konrad Becker1998 übergab Toni Gundlach sein Amt an Konrad Becker, Stabsfeldwebel bei der Bundeswehr in Mainz, Vater zweier Kinder. Konrad Becker leitet seitdem die Leprahilfe Bingen.

Die Leprahilfe Bingen kann heute unter Konrad <Conni> Becker auf ein Team von Mitarbeitern zurückgreifen, die in ehrenamtlicher Arbeit das Engagement für das Projekt KEUR MASSAR fortführen.

 

 

 

weitere Mitarbeiter gesucht.

Es müssen nicht immer wenige alles alleine machen. Bei der Leprahilfe Bingen ist jede Mithilfe gerne jederzeit herzlich Willkommen. Bei uns sind Mitarbeiter aller Altersgruppen engagiert und jeder bringt das ein, was er kann und investiert so viel Zeit, wie er erübrigen kann. Spaß soll es natürlich auch machen. Grundsatz ist aber, dass alle Arbeit ehrenamtlich geleistet wird.

Egal, ob das die Mithilfe beim Aufbau und Betreuen von unseren Ständen insbesondere im Zusammenhang mit kirchlichen Veranstaltungen oder Oster- und Weihnachtsmärkten ist, ob das Werbeveranstaltungen sind oder das Vorbereiten und Eintüten von Informationsbroschüren, die Arbeit ist vielfältig und es findet sich immer noch welche, die dringend erledigt werden muss.
Einen ganz besonderen Beitrag leistet auch eine Vielzahl von Frauen, die die so beliebten "Lepra"-Decken im Patchwork-Look stricken. Decken aus Wollresten, die in KEUR MASSAR für die Kranken in großer Zah
Team 2001l laufend benötigt werden.

Offen sind wir aber auch für neue Ideen. Also auch "gestandene" Frauen und Männer haben die Möglichkeit, ihr Fachwissen und ihre Erfahrung in unser Projekt einzubringen.

WIR WARTEN AUF SIE. MACHEN SIE DEN ERSTEN SCHRITT UND RUFEN SIE AN. ODER NOCH EINFACHER: SCHREIBEN SIE UNS EINFACH EINE EMAIL (die email geht an Konrad Becker) . ALLES WEITERE FINDET SICH DANN SCHON.

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